Nach dem überraschenden Sieg von JJ für Österreich richtet Wien den Eurovision Song Contest 2026 zum dritten Mal aus – trotz Irlands Rückzug und geopolitischer Spannungen. Mit 35 bestätigten Beiträgen und Finnland als klarem Favoriten beginnt das Wettrennen um die Stadthalle.

Erste Austragung: 1956 in Lugano · 2025-Sieger: Österreicher JJ · Französischer Platz 2025: 7. Platz mit Louane · Teilnehmer 2026: ca. 35 Länder erwartet · Big Five Länder: Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, UK

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Endgültige Favoritenrolle nach dem 19. April
  • Weitere mögliche Ausfälle oder Boykotte
  • Genaue Startreihenfolge in den Halbfinals
3Zeitleisten-Signal
  • 12. Mai 2026 – Erstes Halbfinale
  • 14. Mai 2026 – Zweites Halbfinale
  • 16. Mai 2026 – Finale in Wien
4Wie es weitergeht
  • Entscheidung über deutschen Teilnehmer am 28. Februar 2026
  • Barometer und Wetten werden sich bis Mai verschieben
  • Wer Wien als Sieger verlässt, entscheidet sich am 16. Mai

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Eckdaten zum Eurovision Song Contest 2026 zusammen.

Kategorie Details
Gründung 1956, Lugano
2025 Austragungsort Basel
2026 Austragungsort Stadthalle Wien
Big Five Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, UK
2026 Erwartung 35 Teilnehmer
Erstes Halbfinale 12. Mai 2026
Finale 16. Mai 2026

Wer nimmt an der Eurovision 2026 teil?

Mit 35 bestätigten Beiträgen ist das Feld für Wien nahezu komplett. Die EBU hat alle Songs öffentlich gemacht, und die Buchmacher haben ihre ersten Quotierungen veröffentlicht. Zu den prominentesten Neuzugängen zählt Monroe für Frankreich mit dem Song „Schau mal!”, der auf Platz 2 der Buchmacher-Favoriten rangiert. Australien schickt Superstar Delta Goodrem mit „Eclipse” ins Rennen.

Finnland wird von Linda Lampenius und Pete Parkkonen mit dem Song „Liekinheitin” vertreten – sie setzten sich beim finnischen Vorentscheid UMK 2026 durch. Im ESC-Barometer führen Finnland und Australien gemeinsam die Rangliste an, während Deutschland auf einem der hinteren Plätze liegt.

Bekannte Kandidaten wie Monroe für Frankreich

Monroe, gerade 17 Jahre alt, vertritt Frankreich mit einem deutschsprachigen Song – eine ungewöhnliche Wahl für das Land, das traditionell auf Französisch setzt. Laut Sortiraparis (Wettquoten-Analyse) liegt sie auf Platz 2 der Buchmacher-Favoriten mit einer soliden Siegchance.

Kroatien ist im ersten Halbfinale mit Lelek und dem Song „Andromeda” vertreten, Griechenland mit Akylas und „Ferto”. Die vollständige Halbfinal-Zuordnung ist auf Wikipedia (Halbfinal-Zuordnung) dokumentiert.

Was das bedeutet

Für JJ persönlich öffnet der Sieg Türen zur internationalen Karriere. Für Österreich bedeutet es die dritte Gastgeberrolle – eine Ehre, die das Land seit 2015 nicht mehr hatte.

Die Vielzahl internationaler Top-Künstler zeigt die anhaltende Anziehungskraft des Wettbewerbs trotz politischer Spannungen.

Wer hat den Eurovision Wettbewerb gestern Abend gewonnen?

Der letzte Wettbewerb liegt noch nicht weit zurück: Beim ESC 2025 in Basel sicherte sich JJ für Österreich den Sieg mit dem Song „Wasted Love”. Österreich erhält damit das Gastgeberrecht für 2026 – die dritte Austragung in Wien nach 1967 und 2015.

Louane, die Frankreich vertrat, erreichte den siebten Platz. Das Publikum zeigte sich von der Platzierung enttäuscht, da man sich mehr erhofft hatte. Die 10 Finalisten und ihre Platzierungen sind auf der Eurovisionworld (Finalisten-Übersicht) dokumentiert.

Sieger und Top-Platzierungen

JJ schaffte mit „Wasted Love” den Durchbruch für Österreich – ein emotionales Comeback nach Jahren ohne vordere Platzierungen. Die Jury und das Televoting stimmten überein, was auf einen klaren Favoriten im Vorfeld hindeutete.

Was das bedeutet

JJ’s Sieg zeigt, dass emotionales Songwriting Jury und Publikum gleichermaßen überzeugen kann – ein Seltenheitsfall beim ESC.

Das Ergebnis macht deutlich, dass Österreich nun als Gastgeber in einer besonderen Verantwortung steht.

Wer ist der Favorit für die Eurovision 2026?

Finnland führt mit 31% Gewinnchance laut Buchmachern (Stand 19. April 2026) das Feld an. Im ESC-Barometer 2026 sicherte sich Finnland mit 49,6% Höchstwertungen einen Vorsprung von 10% vor Kroatien. Linda Lampenius und Pete Parkkonen mit „Liekinheitin” dominieren sowohl in Umfragen als auch bei Wettabsagen.

Frankreich mit Monroe folgt auf Platz 2, Griechenland mit Akylas auf Platz 5. Die 20min.ch (Favoriten-Auswertung) zeigt Finnland an der Spitze, gefolgt von Griechenland, Schweden, Australien und Israel.

Aktuelle Favoriten wie Finnland

Tschechien gilt als bester Neueinsteiger mit Daniel Žižka und dem Song „CROSSROADS”. Australien mit Delta Goodrem und „Eclipse” hält sich konstant in den Top 3. Deutschland hingegen liegt im ESC-Barometer vorletzter – Sarah Engels’ „Fire” konnte bei den Streams punkten, international fehlt der Appeal.

Die Songcontest.ch (Rangliste) sieht Moldawien mit Satoshi auf Platz 1, Schweden mit FELICIA auf Platz 2 und Kroatien mit Lelek auf Platz 3. Die Diskrepanz zwischen Barometer und Buchmachern zeigt, wie unterschiedlich die Bewertungsmodelle funktionieren.

Warum das relevant ist

Wettquoten und Barometer beeinflussen die öffentliche Wahrnehmung und damit die Stimmung vor dem Finale. Ein klarer Favorit wie Finnland trägt mehr mediale Aufmerksamkeit – und mehr Druck.

Diegeteilten Favoriten-Rankings erschweren Prognosen und machen den Wettbewerb unberechenbarer.

Welche Länder nehmen nicht an der Eurovision 2026 teil?

Irland hat als einziges Land den Rückzug announced. Der Sender RTÉ erklärte den Ausstieg nach der EBU-Generalversammlung am 4. Dezember 2025. Der Grund: die Teilnahme Israels, die in Irland kontrovers diskutiert wird.

Die Quotenplattform ESC-Kompakt (Barometer-Analyse) dokumentiert Senhit (San Marino) als Schlusslicht im Barometer – mit Unterstützung von Boy George versucht man, die rote Laterne zu vermeiden. Ob weitere Länder folgen, bleibt abzuwarten.

Gründe für Ausfälle

Irlands Entscheidung ist politisch motiviert. Andere mögliche Boykotte wurden öffentlich diskutiert, aber bislang nicht umgesetzt. Die EBU hat keine weiteren Rückzüge bestätigt.

Die Lücke durch Irlands Abwesenheit bedeutet für Fans in Irland: Kein öffentlich-rechtliches Finale über RTÉ. Ob private Sender die Übertragung übernehmen, ist nicht bekannt.

Wie hat Louane bei der Eurovision 2025 abgeschnitten?

Louane erreichte beim ESC 2025 den siebten Platz – eine Platzierung, die in Frankreich als Enttäuschung wahrgenommen wurde. Der Song konnte im Finale überzeugen, aber die Konkurrenz war stark. Das Televoting und die Jury vergaben vergleichbare Punktzahlen.

Die Französische Delegation zeigte sich nach dem Ergebnis gefasst, kündigte aber an, 2026 mit neuem Ansatz anzutreten. Monroe übernimmt nun die Rolle als Favoritin.

Finale-Qualifikation und Platzierung

Louane qualifizierte sich souverän für das Finale über das Halbfinale. Der siebte Platz bedeutet: Platzierungen in der oberen Hälfte, aber kein Sprung auf das Podium. Für die Jury-Bewertung war der Song zu konventionell, für das Televoting fehlte der Ohrwurm-Charakter.

Zeitstrahl

EBU-Generalversammlung – Irland kündigt Rückzug an
Deutscher ESC-Vorentscheid
Buchmacher-Stand: Finnland bei 31% Gewinnchance
Erstes Halbfinale in Wien
Finale des ESC 2026

Bestätigte Fakten

Unbestätigte Gerüchte

  • Weitere Boykotte neben Irland
  • Genaues Abschneiden von Deutschland im Barometer
  • Senhits rote Laterne mit Boy George
  • Monroe für Frankreich auf Platz 2 der Buchmacher
  • Irland zieht sich offiziell zurück

Stimmen zum Wettbewerb

Finnland und Australien holen sich Doppelspitze, Deutschland Vorletzter.

ESC-Kompakt (ESC-Barometer 2026 Ausgabe 5)

Tschechien bester Neueinsteiger – Finnland bleibt das Maß aller Dinge.

ESC-Kompakt (ESC-Barometer 2026 Ausgabe 7)

Sarah Engels als meistgestreamte Künstler*in des deutschen ESC-Vorentscheids.

Spotify Presse (Streaming-Daten)

Für Wien als Gastgeberstadt bedeutet das Finale am 16. Mai eine massive mediale Aufmerksamkeit. Die Stadthalle erwartet Zehntausende Fans vor Ort, während Millionen europaweit vor den Bildschirmen sitzen. Prognosen deuten darauf hin, dass Finnland mit „Liekinheitin” den Favoritenstatus in einen Sieg ummünzen könnte – sollte die Wettquoten nicht täuschen.

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Weitere Quellen

youtube.com, 20min.ch

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Häufig gestellte Fragen

Was sind die Big Five der Eurovision?

Die Big Five – Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich – sind automatisch für das Finale qualifiziert und müssen kein Halbfinale bestreiten. Diese Länder zahlen den größten Anteil an die EBU und erhalten daher diesen Sonderstatus.

Wann ist das Eurovision Finale 2026?

Das Finale findet am 16. Mai 2026 in der Stadthalle Wien statt. Zwei Tage zuvor, am 12. und 14. Mai, werden die Halbfinals ausgetragen.

Wer sind die Eurovision Teilnehmer 2026?

Rund 35 Länder nehmen teil, darunter alle Big Five automatisch. Zu den bekannten Künstlern zählen Finnland mit Linda Lampenius & Pete Parkkonen, Frankreich mit Monroe und Australien mit Delta Goodrem.

Warum fehlt Irland bei Eurovision 2026?

Irland zieht sich wegen der Teilnahme Israels zurück. Der Sender RTÉ gab den Rückzug nach der EBU-Generalversammlung am 4. Dezember 2025 bekannt.

Wie viele Länder nehmen an Eurovision teil?

Für 2026 werden etwa 35 Länder erwartet. Die genaue Zahl kann sich durch Nachrücker oder Rückzüge ändern.

Was ist der Eurovision Song Contest?

Der Eurovision Song Contest ist der größte jährliche Musikwettbewerb Europas. Seit 1956 treten Künstler aus ganz Europa und zunehmend auch aus angrenzenden Regionen gegeneinander an.

Gibt es Tickets für Eurovision 2026?

Tickets werden über die offizielle Eurovision-Website und die Wiener Stadthalle vertrieben. Die Nachfrage übersteigt das Angebot, besonders für das Finale.